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Geschichte

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100 Jahre Kantorei Leimbach


Kurzer Bericht des Präsidenten zu den wichtigsten Daten und Fakten in der Geschichte unserer Kantorei, vorgelesen an der Jubiläums-GV vom 16. März 2013 im Kirchgemeindehaus und mit einer Bildprojektion ergänzt.

Die Vorgeschichte des damals gegründeten Kirchenchors ist vor allem erwähnenswert, weil sie auch ins Jubiläum des Männerchors hineinreicht. In Fritz Karrers Bericht zum 50-jährigen Jubiläum des Kirchenchors Leimbach, gekürzt zitiert aus „Tausend Jahre Leimbach“ von Dr. Emil Stauber, ist zu lesen:
In Leimbach bestehen natürlich auch Vereine, die verschiedenartige Gebiete pflegen. Die älteste Verbindung dieser Art ist der Männerchor, der 1863 ins Leben trat. Im Jahre 1895 löste sich der Verein auf; an seiner Stelle bildete sich ein Gemischter Chor, der sein Bestehen nur auf 15 Jahre brachte. 1910 lebte der MC erneut auf. Im Jahre 1913 trat ein Kirchengesangverein ins Leben, der in Gottesdiensten mitwirkt.

Im Protokoll der Gründungsversammlung vom 21. Mai 1913 steht unter Ziffer I, Allgemeines:
Es ist eine bekannte Tatsache, dass dem weiblichen Geschlecht in der Gemeinde Leimbach auf dem Gebiete der Unterhaltung nicht viel geboten werden kann. Dies besonders, seitdem der Gemischte Chor 1910 seine Tätigkeit einstellte und zwar aus Mangel an weiblicher Beteiligung. 1912 wurde ein erster Versuch abgebrochen, die Stimmen die zur Gründung eines Kirchenchors riefen, verstummten jedoch nicht und diesmal waren es die Frauen, die regen Anteil bezeugten.
Der Chronist schreibt: Es war erfreulich, wie die jungen Leute am 21. Mai 1913 ins Restaurant „Hans Hirt“ pilgerten, um ihr wirkliches Interesse am Zustandekommen eines Gemischten- resp. Kirchenchores zu zeigen. Die Zahl der Erschienenen war 26.
Laut dem Gründungsprotokoll stand zweifelsohne die Geselligkeit als Vereinszweck im Vordergrund und man wusste nicht recht, ob das Kind Gemischter Chor oder Kirchenchor heissen solle. Vielleicht gab die in Aussicht stehende Subvention den Ausschlag, die den neuen Chor verpflichtete, an den kirchlichen Festtagen in der Kirche zu singen.

Die Anfänge des Chors verliefen etwas unruhig, Dirigenten und Präsidenten wechselten öfter, der erste Weltkrieg absorbierte viele Männer, die Gesuche um Urlaubsgewährung aus dem Aktivdienst belegen die damalige Not an Männerstimmen. Das nachfolgende Bild stammt von einer Postkarte, die ein Mitglied aus dem Aktivdienst an den damaligen Präsidenten und den Chor sandte.

100 Jahre-Chronik.pdf
 
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